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A‑Moll‑Tonleiter, Akkorde in der Tonart A‑Moll

Die A‑Moll‑Akkordskala ist eine Reihe von Akkorden, die in der Tonart A‑Moll vorkommen. Mit der A‑Moll‑Tonleiter kannst du Emotionen von Zartheit und Weiblichkeit in deinen Melodien und Akkordfolgen erzeugen. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über die A‑Moll‑Akkordskala wissen musst – wofür sie verwendet wird und warum das für Produzenten wichtig ist.

Welche Akkorde gibt es in der Tonart A‑Moll?

A‑Moll‑Akkordskala Klavier

Um zu verstehen, welche Akkorde es in der Tonart A‑Moll gibt, musst du zunächst wissen, welche Noten die A‑Moll‑Tonleiter am Klavier ausmachen. Anschließend kannst du Formeln verwenden, um die Akkordfolge herauszufinden und die Akkorde Ton für Ton aufzubauen, um sie dann zu spielen.

Die A‑Moll‑Tonleiter lautet wie folgt:

A‑Moll‑Tonleiter Klavier

Sobald du die Noten der A‑Moll‑Tonleiter kennst, kannst du mithilfe von Formeln herausfinden, in welcher Reihenfolge die Akkorde gespielt werden und welche Qualitäten sie haben. Du wendest einfach die unten stehenden Formeln auf eine beliebige Tonleiter an und kannst so deren Dur‑ oder Moll‑Akkordskala bestimmen.

Die Formeln für Dur- und Moll-Akkordskalen lauten:

Dur: Dur, Moll, Moll, Dur, Dur, Moll, vermindert

Moll: Moll, vermindert, Dur, Moll, Moll, Dur, Dur

Da du in einer Moll‑Tonart arbeitest, musst du die Moll‑Akkordskalen‑Formel verwenden. Sie bestimmt die Reihenfolge der Akkorde und die Qualität jedes einzelnen Akkords.

Die A‑Moll‑Akkordskala lautet daher wie folgt:

  • A‑Moll‑
  • B vermindert
  • C‑Dur‑
  • D-Moll
  • E-Moll
  • F-Dur
  • G-Dur

Wenn du die grundlegenden Akkordformen kennst, kannst du jetzt die A‑Moll‑Akkordskala spielen. Falls du die grundlegenden Dreiklänge nicht kennst, kein Problem! Du kannst Akkordbezeichnungen verwenden, um die Noten in jedem Akkord herauszufinden.

Die gängigsten Akkordschreibweisen sind:

  • Dur – 1, 3, 5
  • Moll – 1, b3, 5
  • Vermindert – 1, b3, b5
  • Übermäßig – 1, 3, #5

Nehmen wir nun als Beispiel den 3. Akkord (C‑Dur): Da es sich um C‑Dur handelt, musst du die Dur‑Tonart und die Dur‑Bezeichnung verwenden, um den Akkord zu ermitteln. Auf diese Weise erhältst du die richtigen Noten, die du spielen musst, um den C‑Dur‑Akkord zu bilden.

Beispiel: Nimm die C‑Dur‑Tonleiter, zähle die 1. Note (C), dann die 3. Note (E), dann die 5. Note (G). Das ergibt deinen C‑Dur‑Akkord.

Dieser Vorgang ist wiederholbar, sodass du dies für alle Akkorde der A‑Moll‑Akkordskala tun kannst. Dabei musst du den Grundton des Akkords, den du erstellen möchtest, und die Dur‑Tonleiter dieses Grundtons verwenden – auch wenn es sich nicht um einen Dur‑Akkord handelt.

Z. B. A (Grundton – verwende dessen Dur-Tonleiter) Moll (Qualität – verwende die Moll-Schreibweise)

Welche Noten bilden die Akkorde der A‑Moll‑Tonleiter?

Jetzt, wo du die Akkorde in der A‑Moll‑Tonleiter kennst, ist es wichtig zu wissen, welche Noten diese Akkorde bilden.

  1. A-Moll – A, C, E
  2. B vermindert – B, D, F
  3. C‑Dur‑ – C, E, G
  4. D-Moll – D, F, A
  5. E-Moll – E, G, B
  6. F-Dur – F, A, C
  7. G-Dur – G, B, D

Gängige Akkordfolgen in A‑Moll

Jetzt weißt du, wie man die A‑Moll‑Tonleiter spielt – gut gemacht! Du kannst vorgefertigte Akkordfolgen verwenden, die bereits gut klingen, um schnell Akkordmelodien zu erstellen. Das ist wirklich einfach und du kannst diese Akkordfolgen in jeder Tonleiter anwenden.

Dazu musst du lediglich die römischen Ziffern in der Akkordfolge verwenden und sie mit der römischen Ziffer in deiner Akkordskalen‑Tabelle abgleichen.

Alles mit einer 6, 7 oder 9 dahinter ist ein Erweiterungsakkord, Kleinbuchstaben = Mollund Großbuchstaben = Dur.

Hier sind einige gängige Akkordfolgen in A‑Moll:

  • I, vi, IV, V
  • I, bVI, V
  • vi–IV–I–V
  • IV–I–V–vi

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